AGENDA

Uhrzeit

Activity

Thema

Speakers

18:30 bis 19:00 Uhr

Get-together & Flying Dinner in der Bogenhalle

19:15 bis 19:45 Uhr

Keynote Schirmherr Dr. Reinhard Zinkann

19:45 bis 22:00 Uhr

Networking

Uhrzeit

Activity

Thema

Speakers

08:00 bis 09:00 Uhr

Ankunft & Frühstück in der Seifenfabrik

09:15 bis 09:45 Uhr

Science Pitch

Forschung auf den Punkt gebracht - Unsere Doktoranden stellen aktuelle Forschungsergebnisse vor.

10:30 bis 10:45 Uhr

Pause & Networking

10:45 bis 11:00 Uhr

Wechsel in die Hörsäle der WHU

11:00 bis 12:15 Uhr

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Workshop A2 Merck Fink

11:00 bis 12:15 Uhr

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Workshop A3 EY

12:15 bis 12:30 Uhr

Wechsel in die Seifenfabrik

12:30 bis 14:00 Uhr

Mittagessen

14:00 bis 15:15 Uhr

Panel "MADE IN NRW?!"

MADE IN NRW?!

15:15 bis 15:45 Uhr

Keynote Schirmfrau Isabel Grupp

15:45 bis 16:15 Uhr

Kaffee-/Kuchenpause & Networking

16:15 bis 16:30 Uhr

Wechsel in die Hörsäle der WHU

16:30 bis 17:45 Uhr

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Workshop B3 INDUS

KI und Familienunternehmen

17:45 bis 18:00 Uhr

Wechsel in die Seifenfabrik

18:00 bis 18:15 Uhr

Aperitif

18:15 bis 18:45 Uhr

Zukunftsblick: Made in Germany 2.0

Reflexion und Ausblick

18:45 bis 21:00 Uhr

Abendessen & Get-together

Reflexion und Ausblick

21:00 bis 00:00 Uhr

Family Business Lounge

Bar - DJ - Networking

18:30 bis 19:00 Uhr

Get-together & Flying Dinner in der Bogenhalle

19:15 bis 19:45 Uhr

Keynote Schirmherr Dr. Reinhard Zinkann

19:45 bis 22:00 Uhr

Networking

08:00 bis 09:00 Uhr

Ankunft & Frühstück in der Seifenfabrik

09:15 bis 09:45 Uhr

Science Pitch

Forschung auf den Punkt gebracht - Unsere Doktoranden stellen aktuelle Forschungsergebnisse vor.

10:30 bis 10:45 Uhr

Pause & Networking

10:45 bis 11:00 Uhr

Wechsel in die Hörsäle der WHU

11:00 bis 12:15 Uhr

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Workshop A2 Merck Fink

11:00 bis 12:15 Uhr

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Workshop A3 EY

12:15 bis 12:30 Uhr

Wechsel in die Seifenfabrik

12:30 bis 14:00 Uhr

Mittagessen

14:00 bis 15:15 Uhr

Panel "MADE IN NRW?!"

MADE IN NRW?!

15:15 bis 15:45 Uhr

Keynote Schirmfrau Isabel Grupp

15:45 bis 16:15 Uhr

Kaffee-/Kuchenpause & Networking

16:15 bis 16:30 Uhr

Wechsel in die Hörsäle der WHU

16:30 bis 17:45 Uhr

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Workshop B3 INDUS

KI und Familienunternehmen

17:45 bis 18:00 Uhr

Wechsel in die Seifenfabrik

18:00 bis 18:15 Uhr

Aperitif

18:15 bis 18:45 Uhr

Zukunftsblick: Made in Germany 2.0

Reflexion und Ausblick

18:45 bis 21:00 Uhr

Abendessen & Get-together

Reflexion und Ausblick

21:00 bis 00:00 Uhr

Family Business Lounge

Bar - DJ - Networking

SPEAKERS

Anja Müller

Teamleiterin, Handelsblatt GmbH

whu-campus-for-family-business-duesseldorf-speakers-annemarieheyl

Annemarie Heyl

Gründerin und GF, Kale & Me GmbH

Gründerin und GF von Kale and Me – Säfte und Saftfastenprodukte, die auf Premium, Natürlichkeit und Nachhaltigkeit setzen. Das Unternehmen hat eine eigene Produktion im „Alten Land“ bei Hamburg und wächst kontinuierlich. Annemarie ist selbst aufgewachsen in einer Unternehmerfamilie und hat sich für die Gründung entschieden. Nicht für den schnellen Exit, sondern für den Aufbau eines Unternehmens, das Verantwortung übernimmt für Mitarbeiter und Umwelt.

whu-campus-for-family-business-duesseldorf-speakers-BiankaWittmann

Bianka Wittmann

Director Communications, Maschinenraum GmbH

Bianka Wittmann ist Director Communications bei der Maschinenraum GmbH, dem Ökosystem für die Transformation von Familienunternehmen, dem sich rund 70 Unternehmen angeschlossen haben, um gemeinsam die Zukunft zu gestalten. Seit Oktober 2020 leitet sie die Kommunikationsaktivitäten (PR, Corporate Communications und Brand), um den Maschinenraum sowie die mittlerweile rund 70 Mitgliedsunternehmen in der Öffentlichkeit und insbesondere bei jüngeren Zielgruppen sichtbarer und attraktiver zu machen.

Vor der Tätigkeit im Maschinenraum war Bianka Wittmann für die Kommunikationsberatung WAALD sowie für VICE Media und die Agentur RCKT. tätig. Zuvor absolvierte sie einen Master of Arts an der Goldsmiths University in London und einen Bachelor in Kultur und Wirtschaft an der Universität Mannheim.

whu-campus-for-family-business-duesseldorf-speakers-ChristianHuf

Christian Huf

Geschäftsführer, HUF HAUS GmbH & Co. KG

GF von Huf Haus, Premium Fertigbauhäuser. Design Ikonen. Qualität seit 109 Jahren. Fest und tief verwurzelt in Westerwald. 4. Generation des Familienunternehmens, gemeinsam mit seinem Cousin ist er Geschäftsführer. Christian hat eine Leidenschaft für nachhaltiges Bauen und ist davon überzeugt, dass Fertighäuser eine umweltfreundliche und kosteneffiziente Alternative zu herkömmlichen Häusern sind. Mit Huf Fertighäusern möchte er Menschen dabei unterstützen, ihr Traumhaus zu verwirklichen und dabei gleichzeitig die Umwelt zu schonen.

whu-campus-for-family-business-duesseldorf-speakers-ChristophWeber

Christoph Weber

Geschäftsführender Gesellschafter, WSH Deutsche Vermögenstreuhand GmbH

Nach einer Bankausbildung und einem wirtschaftswissenschaftlichen Studium war Christoph Weber (61) als Vermögensverwalter und später als Leiter des abteilungseigenen Bereiches Marketing / Vertrieb bei der Commerzbank in Düsseldorf beschäftigt. Anschließend übernahm er die Verantwortung für die Vertriebsunterstützung und die Mitarbeiterschulung für die damals neu gegründete Commerz-Finanz-Management, die Finanzplanungstochter der Commerzbank, in Berlin und den südlichen neuen Bundesländern. Nach seiner Zeit bei der Commerzbank wechselte er als Bereichsleiter und Direktor zum Privatbankhaus Trinkaus & Burkhardt, Düsseldorf, bei dem er insbesondere für den Aufbau und die Entwicklung der dortigen Vermögensstrukturberatung und des Family Offices verantwortlich war.
1999 gründete Weber als geschäftsführender Gesellschafter gemeinsam mit zwei mittelständischen Unternehmerfamilien die WSH in Düsseldorf als klassisches Family Office für die Gründerfamilien und einen kleinen Kreis weiterer Unternehmerfamilien. Seine eigenen Beratungs- und Betreuungsschwerpunkte liegen in der strategischen Asset-Allocation der ganzheitlichen Finanzplanung sowie der Managementsteuerung großer Privatvermögen, zu denen er auch zahlreiche Beiträge in diversen Fachzeitschriften und –büchern veröffentlicht hat. Weber begleitet regelmäßig wissenschaftliche Projekte auf dem Forschungsgebiet des Instituts Family Office. Er ist Gründungsmitglied und Vorstandsvorsitzender des Verbandes unabhängiger Family Offices e.V. (VuFO).

whu-campus-for-family-business-duesseldorf-speakers-DiplIngTobiasHilgert

Dipl.-Ing. Tobias Hilgert

Geschäftsführer, Karl SIMON GmbH & Co. KG

Tobias Hilgert ist seit Juli 2014 für die SIMON GROUP tätig. Er startete seine berufliche Tätigkeit im Unternehmen als Bereichsleiter Technik, in 2015 erfolgte dann die Berufung zum Geschäftsführer für die SIMON GROUP. Sein Tätigkeitsfokus konzentriert sich dabei u.a. auf die Unternehmensstrategie bzgl. Innovation und KI-Adoption. Vor seiner Zeit bei der SIMON GROUP leitete Herr Hilgert die Abteilung Mechanical Engineering bei Acteon / Menck, einem führenden Unternehmen der Offshore Öl- und Gasindustrie, und war maßgeblich an dem Aufbau von PLM-Systemen zur Produktstandardisierung beteiligt. Seine berufliche Laufbahn startete Herr Hilgert bei der MAN Diesel & Turbo, Hamburg im Turbinenbau. Dort baute er die Fachgruppe Finite Elemente Simulation, Strukturmechanik auf. Herr Hilgert erwarb seinen Abschluss als Diplom-Ingenieur im Fach Informatik-Ingenieurwesen mit dem Schwerpunkt Scientific Computing an der Technischen Universität Hamburg-Harburg.

whu-campus-for-family-business-duesseldorf-speakers-DrArminWeinand

Dr. Armin Weinand

Partner, BINZ & PARTNER Rechtsanwälte Steuerberater Wirtschaftsprüfer mbB

Dr. Armin Weinand ist Rechtsanwalt und Partner der Kanzlei Binz & Partner in Stuttgart. Er ist Spezialist für Unternehmensnachfolge und Unternehmenstransaktionen sowie für die Beratung von Gesellschaftern größerer Familienunternehmen. Da er selber aus einem Familienunternehmen stammt, hat er tiefes Verständnis für den klassischen Zielkonflikt zwischen Familien- und Unternehmensinteressen. Dr. Weinand ist Lehrbeauftragter für Unternehmensnachfolge an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg und Beirats- bzw. Aufsichtsratsmitglied bei mehreren namhaften mittelständischen Familienunternehmen.

whu-campus-for-family-business-duesseldorf-speakers-DrGregorFuchs

Dr. Gregor Fuchs

Geschäftsfeldleiter Big Data Analytics and Intelligence, Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V.

Dr.-Ing. Georg Fuchs ist Geschäftsfeldleiter Big Data Analytics and Intelligence am Fraunhofer IAIS. Als Wegbegleiter bedarfsgerechter und nachhaltiger Strategien und Lösungen der KI sind Beratung, innovative Use Cases, Umsetzung vertrauenswürdiger KI-Lösungen und -Services sowie Weiterbildung zu KI und Data Science die Themen von Dr. Fuchs und seinem Team. Er hat langjährige Erfahrung als Wissenschaftler in Grundlagen- und angewandten Forschungsprojekten sowie als Berater und Software Engineer in Industrieprojekten. Sein Forschungsgebiet ist die visuelle Analyse von Daten und Modellen im Kontext erklärbarer KI, insbesondere von raum-/zeitbezogenen Daten zur Entscheidungsunterstützung. Dr. Fuchs ist Autor von mehr als 60 wissenschaftlichen Veröffentlichungen, Fachzeitschriftenartikel und Büchern.

whu-campus-for-family-business-duesseldorf-speakers-DrJohannesSchmidt

Dr. Johannes Schmidt

Vorstandsvorsitzender, INDUS Holding AG

Dr. Johannes Schmidt ist seit Januar 2006 als Vorstand für die INDUS Holding AG tätig. Im Juli 2018 übernahm er den Vorstandsvorsitz. Zuvor war Dr. Schmidt Alleingeschäftsführer bei der ebm-papst Landshut GmbH, einem Hersteller von Lüftungsmotoren und Ventilatoren. Hier trieb er unter anderem die Entwicklung neuer Produktplattformen und die Internationalisierung der Produktionsstandorte voran. Seine Karriere startete Dr. Schmidt bei der Richard Bergner GmbH, einem Hersteller von Elektroarmaturen aus Schwabach. Zunächst übernahm er hier Entwicklungsaufgaben und stieg dann im Rahmen seiner 12-jährigen Tätigkeit zum Geschäftsführer auf. Der studierte Mathematiker Schmidt wurde an der TH Darmstadt zum Dr. -Ing. im Fachbereich Mechanik promoviert.

 

INDUS zählt zu den führenden Spezialisten für nachhaltige Unternehmensbeteiligung und -entwicklung im deutschsprachigen Mittelstand. INDUS erwirbt überwiegend inhabergeführte Unternehmen aus der Industrietechnik und unterstützen sie mit langfristiger Ausrichtung in ihrer unternehmerischen Entwicklung.

Bei der Begleitung achtet INDUS darauf, dass die Beteiligungen ihre besondere Stärke insbesondere ihre mittelständische Identität bewahren können. Im Idealfall bleiben die bisherigen Inhaber:innen für eine Übergangsphase dem Unternehmen noch als Geschäftsführer:innen erhalten.

Über unsere kontinuierliche Portfolio-Erweiterung verbessern wir die Entwicklungsperspektiven der Gruppe. Daraus ergibt sich für das Portfolio der Gruppe ein hoher Diversifizierungsgrad. Mit ihren Kernkompetenzen besetzen die Unternehmen für ihre Industrien interessante Marktnischen, in der sie eine führende Position einnehmen.

Mit der zu Beginn des Jahres 2023 eingeführten Segmentstruktur, bestehend aus den drei Segmenten ENGINEERING, INFRASTRUCTURE und MATERIALS bildet INDUS die Stärken und die Industriekompetenz des INDUS-Portfolio noch besser ab. Aus den Megatrends wie Nachhaltigkeit, Digitalisierung, Mobilität & Urbanisierung sowie Demographie & Gesundheit werden die für INDUS relevanten Zukunftsthemen abgeleitet.

Unter Nachhaltigkeit ordnen wir Themen wie Energieeffizienz, Kreislauf- und Abfallwirtschaft sowie Energietechnik ein.
Im Bereich Digitalisierung sind für Themen im Bereich der Telekommunikations-Infrastruktur, Automatisierung und Robotik, Sensorik und Messtechnik und Logistik besonders relevant.

Mobilität & Urbanisierung findet sich hauptsächlich im Segment INFRASTRUCTURE und umfasst Projekte rund um Versorgungsnetze und Zulieferung für Infrastruktur-Bauwerke wie z.B. Verkehrswege.

Demografie & Gesundheit findet sich hauptsächlich im Segment MATERIALS, hier unter anderem im Bereich der medizinischen Verbrauchsmaterialien und Hilfsmittel, aber auch im Bereich Verschleißtechnik für Feldbearbeitung.
Unsere Beteiligungen entwickeln sich operativ eigenständig.

 

Die Gruppe besteht aus der Führungsgesellschaft INDUS Holding AG mit Sitz in Bergisch Gladbach und den einzelnen Beteiligungsunternehmen. Unsere unmittelbaren Tochterunternehmen haben ihren Sitz in Deutschland und der Schweiz.
INDUS lässt seinen Portfoliounternehmen die große operative Eigenständigkeit, denn sie sind als Hidden Champions auch deshalb Teil der INDUS Gruppe geworden, weil sie bereits gezeigt haben, dass sie ihr Geschäft beherrschen. Mit dem INDUS Gruppen Know-how werden sie dabei unterstützt, Gutes noch besser zu machen und Ihre Leistungsfähigkeit zu erhalten.
Als Muttergesellschaft verstehen sich die Holding als strategischer Sparringspartner für seine Beteiligungen. Dabei übernimmt INDUS im Rahmen des Portfoliomanagements zentrale Verwaltungsfunktionen. Die für das Segmentmanagement verantwortlichen Vorstände begleiten als Spezialisten ihre Segmentunternehmen, entwickeln deren strategische Ausrichtung mit dem Fokus auf Zukunftsthemen weiter und sichern deren Ertrags- und Wertentwicklung. Im kontinuierlichen Dialog mit den Geschäftsführungen und unterstützt durch die Zentralfunktionen in der Holding wird sichergestellt, dass die Interessen der Gesellschafter gewahrt bleiben.

whu-campus-for-family-business-duesseldorf-speakers-DrJonasSoluk

Dr. Jonas Soluk

Dr. Klaus Bauknecht

Chief Economist, IKB Deutsche Industriebank AG

Dr. Klaus Bauknecht ist als Chefvolkswirt der IKB Deutsche Industriebank AG verantwortlich für die volkswirtschaftlichen Analysen, Prognosen und Einschätzungen der Bank. Er schreibt zu aktuellen und übergeordneten Konjunktur-, Volkswirtschafts- und Marktthemen. Zudem kommentiert er regelmäßig konjunkturelle Entwicklungen in renommierten Wirtschaftsmedien und ist häufiger Gast bei Verbänden und Unternehmen. Zuvor arbeitete Klaus Bauknecht in verschiedenen leitenden Positionen anderer Banken und im südafrikanischen Finanzministerium.

whu-campus-for-family-business-duesseldorf-speakers-drReinhardChristianZinkann

Dr. Reinhard Christian Zinkann

Geschäftsführender Gesellschafter, Miele Gruppe

Dr. Reinhard Christian Zinkann, Jahrgang 1959, ist zusammen mit seinem Partner Dr. Markus Miele in vierter Generation Geschäftsführender Gesellschafter der Miele Gruppe. Miele gilt als weltweit führender Hersteller von Premium-Hausgeräten, mit ca. 5 Milliarden Euro Umsatz und rund 23.000 Beschäftigten. Vor seinem Eintritt bei Miele im Jahr 1992 war der promovierte Kaufmann einige Jahre im Vertrieb der BMW AG tätig. Die deutsche Hausgeräteindustrie vertritt er im Vorstand des ZVEI und von APPLIA in Brüssel. Er ist Vizepräsident und Schatzmeister des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft und des Markenverbandes ebenso wie Vizepräsident der Familienunternehmer. Außerdem ist er Vorsitzender der Wirtschaftlichen Gesellschaft für Westfalens und Lippe (WWL), die alle zwei Jahre den Preis des Westfälischen Friedens verleiht.
Darüber hinaus ist er Aufsichtsratsvorsitzender der Falke KGaA, der Hipp Holding und nobilia-Werke J. Stickling GmbH & Co. KG., sowie im Aufsichtsrat der Dräger AG.

whu-campus-for-family-business-duesseldorf-speakers-EckhardForst

Eckhard Forst

Vorsitzender des Vorstands, NRW.BANK

Eckhard Forst startete seine Karriere bei der Deutschen Bank AG in Düsseldorf als Bankkaufmann und studierte Rechtswissenschaften. Er übernahm ab 1990 verschiedene Positionen bei der Deutschen Bank, einschließlich der Rechtsabteilung und der Betreuung von Firmen- sowie Großkunden. Im Jahr 2000 wechselte er nach Paris als Managing Director im Firmenkundengeschäft. Ab Mitte 2003 leitete er bei der Deutschen Bank in Bielefeld den Bereich Corporate- und Investment-Banking.

 

Von 2007 bis 2016 war er im Vorstand der Nord/LB in Hannover und verantwortete das Firmenkundengeschäft, einschließlich spezialisierter Bereiche wie Wohnungswirtschaft und Agrar-Banking, sowie Structured Finance und Immobilienfinanzierung.

 

Seit November 2016 führt Forst als Vorstandsvorsitzender die NRW.BANK. Die NRW.BANK steht für die Förderung von Fortschritt und Entwicklung in Nordrhein-Westfalen – hin zu einer ökologisch und sozial nachhaltigen, digital und strukturell modernisierten Wirtschaft und Gesellschaft. Im Auftrag ihres Eigentümers, dem Land NRW, unterstützt sie: die Menschen, Unternehmen und Kommunen in NRW.

whu-campus-for-family-business-duesseldorf-speakers-EvaKempf

Eva Kempf

Geschäftsführende Gesellschafterin, Henkelhausen Gruppe

Eva Valentina Kempf ist geschäftsführende Gesellschafterin der Henkelhausen Gruppe, dem Spezialisten für moderne Antriebs- und Energietechnik. Nach ihrem Schulabschluss in England studierte Kempf an der WHU – Otto Beisheim School of Management und der London Business School Betriebswirtschaftslehre. Sie war zunächst drei Jahre bei der Unternehmensberatung Capgemini im Bereich Strategie und Digitalisierung in der Automobil- und Konsumgüterindustrie tätig. Im Jahr 2019 trat Kempf zunächst als Leiterin Strategische Projekte und Digitalisierung in das Familienunternehmen ein. Mitte 2022 übernahm sie gemeinsam mit einem weiteren Geschäftsführer die operative Geschäftsführung der Henkelhausen GmbH & Co. KG von ihrem Vater. Die zweifache Mutter wurde 2023 vom Wirtschaftsmagazin Capital als „Top 40 unter 40“ und vom Magazin Markt und Mittelstand als eine der „100 wichtigsten Frauen im Mittelstand“ ausgezeichnet.

whu-campus-for-family-business-duesseldorf-speakers-IsabelGrupp

Isabel Grupp

Geschäftsleitung, Plastro Mayer GmbH

Isabel Grupp – Unternehmerin, Autorin, Beirätin, Keynote Speakerin, Mentorin und Landesvorsitzende der Jungen Unternehmer Baden-Württemberg wuchs im beschaulichen Trochtelfingen auf. Beruflich ging es direkt von New York auf die schwäbische Alb. Nach Ihrem Bachelor Studium (Betriebswirtschaft und Management) am Bodensee sowie Ihrem Master Studium (International Business Development) im In- und Ausland, stieg sie im Jahr 2011 in das elterliche Familienunternehmen Plastro Mayer ein. Seit 2015 ist Sie in der Geschäftsleitung der Plastro Mayer GmbH. In der männerdominierten Kunststoffbranche gilt Isabel Grupp als einer der wenigen Frauen in Führungspositionen in MINT Bereichen, und behauptet sich seit Jahren erfolgreich. Zudem ist sie in zahlreichen öffentlichen Medien wie TV-Sendungen, Business Talks, Vorträgen, Podiumsdiskussionen, Podcasts und weiteren Social Media Kanälen gern gesehener Gast und Key Note Speakerin. Als Landesvorsitzende der Jungen Unternehmer Baden Württemberg vertritt sie ebenso auch Anliegen von Nachfolger:innen. Zudem wirkt sie als Mentorin für Start Ups im Female Accelerator Programm Grace (Berlin). Im Mai 2022 wurde sie vom Handelsblatt zu den TOP 50 Unternehmerinnen Deutschlands ausgezeichnet, und im März 2023 erhielt sie von Markt und Media die Auszeichnung „Die 100 wichtigsten Frauen im Mittelstand“. Im Juli 2023 erhielt Sie im Rahmen Ihrer unternehmerischen Aktivitäten bei Plastro Mayer den Impact of Diversity Award 2023 in der Kategorie Diverse Middlesized Industries.

whu-campus-for-family-business-duesseldorf-speakers-JunProfDrJuliadeGroote

Jun. Prof. Dr. Julia de Groote

Merck Finck Juniorprofessorin, WHU – Otto Beisheim School of Management

Julia de Groote ist Inhaberin der Merck-Finck Juniorprofessur für Familienunternehmen an der WHU – Otto Beisheim School of Management. In Forschung, Lehre und Praxistransfer beschäftigt sich Julia de Groote mit der Frage, wie Unternehmen nachhaltig erfolgreich sein können. Inhaltlich liegen die Schwerpunkte der studierten Psychologin und promovierten Betriebswirtin dabei auf den Themengebieten Innovation und Führung. Sie hat zu diesen Themen an verschiedenen Universitäten geforscht und gelehrt, unter anderem an der Universität Bern (Schweiz), der LMU in München und der Aarhus University (Dänemark). Ihre Arbeiten erscheinen regelmäßig in angesehenen wissenschaftlichen sowie praxisorientierten Publikationen. Sie ist Vorsitzende der strategischen Interessengruppe Familienunternehmensforschung der European Academy of Management und Mitglied des DFG-geförderten Forschungsnetzwerks „venturing together“.

whu-campus-for-family-business-duesseldorf-speakers-KathleenHermsdoerfer

Kathleen Hermsdörfer

Beraterin, Mitglied der Family Business Services sowie der Founder Services Praxisgruppe, Egon Zehnder International GmbH

Kathleen Hermsdörfer: Beraterin bei Egon Zehnder und Mitglied der Family Business Services sowie der Founder Services Praxisgruppe. Sie unterstützt UnternehmerInnen bei ihren Leadership-Herausforderungen und fokussiert besonders darauf, die nächste Generation in ihre zukünftigen Rollen zu begleiten.

whu-campus-for-family-business-duesseldorf-speakers-KatrinSchwarz

Katrin Schwarz

Managing Director, WHU – Otto Beisheim School of Management

Laura Sasse

Vorstand, Dr. Sasse AG

Marco van der Meer

MEERX group GmbH

whu-campus-for-family-business-duesseldorf-speakers-MartinDrathen

Martin Drathen

Geschäftsführer, WSH Deutsche Vermögenstreuhand GmbH

Martin Drathen ist Geschäftsführer bei der WSH Deutsche Vermögenstreuhand GmbH in Düsseldorf, einem der ersten unabhängigen Multi Family Offices in Deutschland. Neben der operativen Unternehmenssteuerung, der Entwicklung einer ganzheitlichen Asset-Allocation und der strategischen Mandatsbetreuung liegt der fachliche Fokus des Wirtschaftsingenieurs im Bereich illiquider, vornehmlich stark unternehmerisch geprägter Märkte. Er verantwortet die Identifikation, Prüfung und Umsetzung sowie das laufende Controlling der entsprechenden Engagements der vom Family Office begleiteten Vermögensträger. Zudem ist Martin Drathen Mitglied diverser Kontrollgremien und Beiräte. In dieser Position berät und begleitet er Unternehmen wie Investitionsgesellschaften über ein breites Spektrum an Branchen hinweg. Dies von der Luftfahrt über Wasserkraftanlagen und international diversifizierte Infrastrukturgesellschaften bis in den medizintechnischen Bereich hinein.

whu-campus-for-family-business-duesseldorf-speakers-Prof.-DrAndreSchmidt

Prof. Dr. André Schmidt

Inhaber des Lehrstuhls für Makroökonomik und Internationale Wirtschaft, Private Universität Witten/Herdecke gGmbH

Prof. Dr. André Schmidt, ist seit 2008 Inhaber des Lehrstuhls für Makroökonomik und Internationale Wirtschaft an der Universität Witten/Herdecke. Seine Forschungsgebiete umfassen die Internationale Makroökonomik, die Fragen der Geldpolitik sowie die Europäische Integration. Er habilitierte sich an der Georg-August-Universität in Göttingen. Nach Vertretungsprofessuren an der Ruhr-Universität in Bochum und der Universität Kassel nahm er 2005 den Ruf für den Lehrstuhl Internationale Wirtschaftspolitik an der EBS Universität für Wirtschaft und Recht an. Darüber hinaus ist er ständiger Gastprofessor an der Aldo-Moro-Universität in Bari sowie an der Universität des Saarlandes. Parallel zu seiner Hochschul-Aktivität leitet er im Düsseldorfer Multi Family Office WSH den Bereich Strategie. Schmidt unterstützt den Verband unabhängiger Family Offices („VuFO“) sehr aktiv und koordiniert als Mitglied seit 2017 die wissenschaftliche Arbeit des VuFO Fördervereins e.V.

whu-campus-for-family-business-duesseldorf-speakers-ProfDrMarkBinz

Prof. Dr. Mark Binz

Gründungspartner, BINZ & PARTNER Rechtsanwälte Steuerberater Wirtschaftsprüfer mbB

Professor Dr. Mark Binz ist einer der bekanntesten und erfolgreichsten Anwälte für Familienunternehmen in Deutschland. Er ist seit dem Börsengang, also seit fast 30 Jahren Aufsichtsratsvorsitzender der Fielmann AG und gehörte den Aufsichtsgremien zahlreicher bedeutender Familienunternehmen an wie Festo, SICK oder Faber Castell. Er hat schon viele große Nachfolgeregelungen betreut und gestaltet wie etwa die Familienstiftungen von Reinhold Würth. Seine besondere Vorliebe gilt aber Gesellschafter-Konflikten. Obwohl kampferprobt ist er auch hier stets auf konstruktive unternehmerische Lösungen bedacht. Seine prominentesten Fälle aus neuerer Zeit sind Haribo, Tönnies und Tengelmann.

whu-campus-for-family-business-duesseldorf-speakers-ProfDrNadineKammerlander

Prof. Dr. Nadine Kammerlander

Lehrstuhlinhaberin, Lehrstuhl für Familienunternehmen, WHU – Otto Beisheim School of Management

Prof. Dr. Nadine Kammerlander ist seit 2015 Professorin an der WHU – Otto Beisheim School of Management. Zuvor war sie als Assistenzprofessorin an der Universität St. Gallen tätig. Nadine Kammerlander ist diplomierte Physikerin (TU München) und promovierte Betriebswirtschaftswissenschaftlerin (Otto-Friedrich Universität Bamberg). Mehrere Jahre arbeitete sie bei McKinsey & Company und beriet internationale Unternehmen der Automobil- und Halbleiter-Branche in Produktentwicklungsprojekten, vor allem in den USA und Mexiko.

 

In Lehre und Forschung beschäftigt sie sich mit den Themen Innovation, Mitarbeiter und Governance in Familienunternehmen und Family Offices. Ihre wissenschaftlichen Beiträge sind in internationalen Fachzeitschriften (u.a. AMJ, AMR, JOM, JMS, JBV, ETP, JPIM, FBR, SBE) veröffentlicht und mit renommierten Forschungspreisen ausgezeichnet worden. Sie ist Mit-Herausgeberin der internationalen Fachzeitschriften „Journal of Management“ und „Family Business Review“, Mitglied mehrerer Editorial Review Boards (u.a. AMJ, ETP, SEJ und JPIM) und arbeitet in unterschiedlichsten Projekten mit Familienunternehmen und internationalen Forschern zusammen.

 

Nadine Kammerlander wurde von der Zeitschrift Capital als Top40unter40 (2018), von der Zeitschrift Wirtschaftswoche als Top10 Forscherin unter 40 (2022) und vom Portal Family Capital als Global Top100 Family Influencer (2020, 2022) ausgezeichnet.

 

Prof. Kammerlander ist Mitglied des Innovation Advisory Committee des DESY und Mitglied des Beirats der Phineo gAG. Überdies hat sie den Vorsitz des Zukunftsrats nachhaltige Entwicklung in Rheinland-Pfalz inne.

whu-campus-for-family-business-duesseldorf-speakers-ReimarBelschner

Reimar Belschner

Reimar Belschner, Doctoral Researcher Doktorand, WHU – Otto Beisheim School of Management

whu-campus-for-family-business-duesseldorf-speakers-SoenkeNiefuend

Sönke Niefünd

Managing Director | Leiter der Niederlassung Hamburg, Berlin & Institutional Clients Germany, MERCK FINCK A QUINTET PRIVATE BANK (EUROPE) S.A. branch

Sönke Niefünd ist Managing Director bei der Privatbank Merck Finck a Quintet Private Bank und verantwortlich für vermögende Unternehmer und Familienunternehmen, Stiftungen und kirchliche Institutionen. Zudem ist er Kuratoriumsmitglied der Merck Finck Stiftung. Nach Stationen bei der Schweizer Privatbank Julius Bär in Zürich, London und Hamburg hat der gelernte Bankkaufmann zuletzt als Leiter der Vermögensverwaltung bei einer Hamburger Privatbank verantwortlich gezeichnet. Er studierte Betriebswirtschaftslehre an der Universität Hamburg und an Business School HHL in Leipzig. Dabei spezialisierte er sich in den Bereichen Wirtschaftsprüfung, Steuern und Finanzen. Darüber hinaus engagiert er sich im AEU (Arbeitskreis evangelischer Unternehmer) und ist Mitglied in der Versammlung Eines Ehrbaren Kaufmanns zu Hamburg e.V. (VEEK).

THEMENIM DETAIL

Um Veränderungen und Herausforderungen zu bewältigen, muss man neue Wege gehen – in unserer schnelllebigen Welt bedeutet das auch, sich mehr in Ökosystemen zu bewegen und Co-Creation voranzutreiben. Im Panel diskutieren Laura Sasse, Vorstandsmitglied der Dr. Sasse Gruppe und Eva Kempf, Geschäftsführende Gesellschafterin von Henkelhausen, welche Wachstums- und Entwicklungschancen Ökosysteme bieten und wie „Make it in Germany 2.0“ für Familienunternehmen aussehen kann.

Erfolgreiche Diversifikation und erfolgreiche Assetallokation gehören bei der strategischen Ausrichtung von Vermögen untrennbar zusammen. Es ist nahezu ein Allgemeingut, dass man zur Absicherung von Risiken niemals „alle Eier in einen Korb legen soll“. In der wissenschaftlichen Diskussion haben in diesem Zusammenhang die Portfoliotheorie nach Markowitz und das CAPM-Modell einige Berühmtheit erlangt. So werden bei keiner Allokationsentscheidung in der Vermögensberatung nicht auch die Fragen nach der richtigen Risikodiversifikation ausreichend berücksichtigt.

Aus der Sicht der Risikodiversifikation stellt die Internationalisierung der Vermögensanlage eine zunächst sehr große Chance dar. Wer weltweit sein Vermögen streut und in verschiedenen Regionen und unter verschiedenen Wachstumsphasen investiert ist, kann sich vor regionalen Risiken und unterschiedlichen wirtschaftlichen Entwicklungen durch regional begrenzte Wachstumseinbrüche absichern. Dabei gilt oftmals der Grundsatz, je breiter die Internationalisierung erfolgt, desto besser kann man sich gegen einzelne regionale und auf bestimmte Sektoren bezogene Risiken absichern. Gerade vor dem Hintergrund der aktuellen geopolitischen Risiken, ob durch den Krieg Russlands in der Ukraine, dem Konflikt im Gazastreifen oder dem schwelenden China-Taiwan Konflikt scheint es ganz besonders ratsam, die weltweit wachsende Unsicherheit und den daraus resultierenden Risiken mit einer internationalen Diversifikation zu begegnen. Mit anderen Worten, gerade in den Zeiten weltpolitischer Unsicherheiten ist internationale Risikodiversifikation das erste Gebot.

Aber nicht nur aus den strategischen Gründen der Risikoreduktion bietet die Internationalisierung der Vermögensanlage große Chancen. Auch mit Blick auf die reinen Ertragspotentiale kann sich die Internationalisierung der Vermögensanlage lohnen. Während in den Industrieländern die Wachstumsraten und das Produktivitätswachstum immer langsamer steigen, bieten beispielsweise Emerging Economies nicht nur hohe Wachstumspotentiale, sondern auch sehr hohe Ertragspotentiale. Wer an solchen Ertragspotentialen partizipieren will, kommt auch ohne das Motiv der Risikodiversifikation an einer Internationalisierung der Vermögensanlage nicht vorbei.

Während das normative Postulat einer Internationalisierung der Vermögensanlage vollkommen unbestritten ist, ergeben sich jedoch hinsichtlich der konkreten Umsetzung und der Ausnutzung solcher Ertrags- und Diversifikationspotentiale ganz konkrete Anwendungsfragen. Dazu gehört zunächst die Frage, wie tief bzw. breit sollte tatsächlich die internationale Diversifikation gehen? Es darf nicht vergessen werden, dass es einen Zielkonflikt zwischen internationaler Diversifikation und Ertragschancen gibt. Je breiter das Risiko gestreut wird, desto geringer werden auch die Ertragschancen. Es gilt daher zu fragen, wie viel internationale Streuung in der Vermögensanlage notwendig ist, damit die Grenzkosten in Form von Ertragseinbußen nicht die Grenznutzen der Risikoreduktion übersteigen.

Darüber hinaus sollten auch bei allen grenzüberschreitenden Investments die dazu erforderlichen Transaktionskosten nicht außer Acht gelassen werden. Die Transaktionskosten beinhalten dabei nicht nur die Kosten der Informationsgewinnung und Entscheidungsfindung, sondern vor allem auch die Kosten der Überwachung, Organisation und Kontrolle von Investitionsentscheidungen. Nicht selten reduzieren die internationalen Transaktionskosten die aus der jeweiligen Anlage erwarteten Renditen empfindlich. Damit zeigt sich, dass dem eher normativen Gebot der Internationalisierung der Vermögensanlage auch handfeste Kosten und Risiken gegenüberstehen, denen sich jeder Anleger bewusst werden sollte.

Daher muss es das Ziel einer jeden globalen Anlagestrategie sein, die Ertragspotentiale unter der Nebenbedingung geringer Transaktionskosten zu optimieren. Während das beim liquiden Vermögen durch zahleiche aktiv und passiv gemanagte Fonds oder ETF´s vergleichsweise einfach umzusetzen ist, stellt dies im Bereich anderer Anlageklassen, wie beispielsweise Immobilien, Beteiligungen oder Vergabe von Fremdkapital durch Kredite oder kreditähnliche Vehikel, erhebliche Herausforderungen dar. Hier fehlt es oftmals an Markttransparenz oder gar an adäquaten Zugängen zu diesen Märkten.

Im Rahmen des Workshops werden die wichtigsten Aspekte der Internationalisierung der Vermögensanlage genauer beleuchtet. Wie kann eine sinnvolle Risikodiversifikation erreicht werden? Wie lassen sich internationale Ertragspotentiale in der Vermögensstrukturierung sichern? Wie kann der Trade off zwischen Ertragspotentialen auf der einen Seite und den Transaktionskosten durch unterschiedliche Regulierungsregime und Marktintransparenz auf der anderen Seite gelöst werden? All diese Fragen werden im Mittelpunkt des interaktiv geführten Workshops stehen und sollen den Teilnehmern eine Orientierung bei der Verfolgung einer erfolgreichen Internationalisierungsstrategie in der Vermögensanlage geben.

Fast immer, wenn es bei Familienunternehmen um Nachfolge geht, kommt auch das Thema Stiftung zur Sprache . Die Stiftung hat in diesem Zusammenhang vielfältige Erscheinungsformen. Sie ist „Nachfolgerin“, wenn es an geeigneten Abkömmlingen in der Familie fehlt. In der Form der Familienstiftung gewährleistet sie den Erhalt des Familienunternehmens und zugleich die Versorgung der Familie über Generationen. Bei sehr großen Familienunternehmen, die nicht mehr unter die Verschonungsregelungen (Stichwort: Befreiung von Betriebsvermögen) kann sie zur erbschaftsteuerfreien Nachfolge beitragen. Darüber hinaus wird sie auch zur Sicherung des Einflusses der Familie in der Unternehmensführung eingesetzt. Und schließlich eignet sie sich in der Form der gemeinnützigen Stiftung auch als eigenständige Gesellschafterin neben den Familienmitgliedern, um das philanthropische oder soziale Engagement der Unternehmerfamilie dauerhaft umzusetzen. Der Gesetzgeber hat das Stiftungsrecht aufgrund der gewachsenen Bedeutung der Stiftung im vergangenen Jahr grundlegend reformiert. Dies alles ist Grund genug, sich einmal gründlich mit dem Thema Stiftungen auseinanderzusetzen, zumal sich im Stiftungsrecht wirklich nur Experten auskennen, was die Entstehung von Vorurteilen massiv begünstigt. Insofern könnte man den Inhalt des Workshops auch kurz mit dem Ausruf zusammenfassen „Was jede Unternehmer-Familie über die Stiftung und ihre Besonderheiten wissen sollte“ . Die Kanzlei Binz & Partner verfügt seit Jahrzehnten über besondere Erfahrung auf diesem Gebiet. So hat Prof. Binz u.a. die Familien Fielmann und Würth (schon in den 80er Jahren!) bei der Errichtung ihrer (Familien-)Stiftungen beraten und bis heute begleitet. Weitere prominente Beispiele des Einsatzes von Stiftungen bei Familienunternehmen sind Bosch, Mahle und die Schwarz-Gruppe. Der Workshop wird angereichert mit zahlreichen Tipps aus der Praxis, wie Stiftungen speziell bei der Unternehmensnachfolge ihre Stärken ausspielen können.

Zwischen Tradition und Disruption – wie gestalten nachrückende Generationen die Zukunftssicherheit von Familienunternehmen?“Der Workshop „Tradition oder Disruption“ wirft einen Blick auf das Spannungsfeld zwischen Bewahren und Innovieren und stellt gleichzeitig die Frage, was die First-Gen- und Next-Gen-Perspektive für eine erfolgreiche Zukunftsstrategie auszeichnet. Als Gäste begrüßen wir Christian Huf, Geschäftsführer von Huf Haus, einem Premium-Fertighausunternehmen mit 109-jähriger Tradition, sowie Annemarie Heyl, Gründerin und Geschäftsführerin von Kale and Me, einem auf Premium-Säfte und Saftfastenprodukte spezialisierten Start-up, das aus der First-Gen-Perspektive agiert. Die beiden Unternehmer:innen werden über ihre unterschiedlichen Herangehensweisen sprechen und ihre Erfahrungen teilen. Ziel des Workshops ist es, Impulse zur Reflexion und Selbstverortung für das eigene Unternehmen zu schaffen und der Frage nachzugehen, welche Rolle Kultur in Veränderungsprozessen zwischen Tradition und Moderne spielt. Wir freuen uns auf einen anregenden Austausch!

Vernissage | 19.09. | Bogenhalle

Gesichter des Mittelstands

Das Projekt „Gesichter des Mittelstands“ will die unternehmerischen Persönlichkeiten im Mittelstand transparenter machen und zeigen, was sie antreibt und was ihnen wichtig ist.

Das Projekt vertritt keine mittelstandspolitische Grundposition. Es will möglichst unverfälschte Einblicke geben und Einsichten ermöglichen, ohne selbst dabei zu werten. Die Auswahl der zwanzig beteiligten Unternehmerinnen und Unternehmer ermöglicht dabei einen facettenreichen Überblick. Die Individualität der Befragten wird auf zwei unterschiedlichen Wegen erfasst, zum einen durch Tiefeninterviews, zum anderen durch Fotografien.

Die Fotografien stellen die Portraitierten übereinstimmend in vier Situationen dar: Ein klassisches Portrait „vor der weißen Wand“, ein Portrait am Schreibtisch, ein Portrait, das einen Blick auf das Unternehmen erlaubt, und ein Portrait in einer frei gewählten Situation. Um möglichst authentisch zu sein, verzichten die Fotos auf jegliche Lichttechnik. Einer Beschränkung auf das Wesentliche dient auch der Verzicht auf Farbe.

Prof. em. Dr. Dr. h.c. Jürgen Weber

Institut für Management und Controlling